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Das Rechts-Links-Problem Im Tierreich Und Beim Menschen: Mit Einem Anhang Rechts-Links-Merkmale Der Pflanzen W. Ludwig

Das Rechts-Links-Problem Im Tierreich Und Beim Menschen: Mit Einem Anhang Rechts-Links-Merkmale Der Pflanzen

W. Ludwig

Published January 1st 1932
ISBN : 9783662277065
Paperback
496 pages
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 About the Book 

Asymmetrien in der organischen Natur haben meist - unter gewissen Voraussetzungen kann man auch sagen: immer-sekun daren Charakter, sie stellen entweder Abweichungen von einer urspriinglich vorhandenen bilateralen Symmetrie dar (dies in der Mehrzahl)MoreAsymmetrien in der organischen Natur haben meist - unter gewissen Voraussetzungen kann man auch sagen: immer-sekun daren Charakter, sie stellen entweder Abweichungen von einer urspriinglich vorhandenen bilateralen Symmetrie dar (dies in der Mehrzahl) oder haben sich aus volliger Regellosigkeit herausgebil det (z. B. die Schraubenbahnen), ohne zuvor das Stadium bilate raler Symmetrie zu durchlaufen. In heiden Fallen kann man zwei Fragen stellen, die auf zwei gesonderte Probleme fiihren. Die erste Frage ist: warum kommt es iiberhaupt zur Herausbildung einer Asymmetrie, die zweite geht von der Tatsache aus, daB von jedem raumlichen asymmetrischen Gebilde zwei spiegelbildliche Formen moglich sind, die sich nicht miteinander zur Deckung brip. gen lassen - wir wollen sie Rechts-und Linksform nennen -, und sie lautet: welche Form ist von einer Asymmetrie verwirk licht, die Rechtsform, die Linksform, oder beide in verschiedener Haufigkeit nebeneinander, sie fordert zu weiteren Fragestellungen hera us: warum gerade die eine und nicht die andere Form- wieso ist es moglich, daB manchmal die spiegelbildliche ]orm nur ab und zu als, Inversion auftritt usw. Die Gesamtheit aller Tatsachen und Fragestellungen, die diese zweite Hiilfte des Asymmetrieproblems betreffen, wird hier unter dem Namen, Rechts-Links-Problem zusammengefaBt. Es gibt nur wenige Asymmetrien, die man eingehend unter dem Gesichtspunkt des RL-Problems untersucht hat. Der Win dungssinn der Schnecken, die Ungleichscherigkeit der Krebse, der inverse Eingeweidesitus der Wirbeltiere und die Handigkeit des Menschen sind die wichtigsten unter ihnen.